Rassenportrait: Eurasier

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Heute dürfen wir uns recht herzlich bei  Alex vom Hundeblog Micky und so bedanken, für dieses tolle Rassenportrait. Kennt ihr den Eurasier schon, Nein dan viel spaß!

Rassenportrait

Der Eurasier ist eine recht neue Rasse der rein optisch stark an bereits Bekannte erinnert. Die Idee war eine Rasse des ’nordischen Typs‘ zu entwickeln welche durchaus in der Familie im Haus leben kann und sich dort wohlfühlt.
1960 ging man her und kreuzte ausgewählte Chow-Chows und Wolfsspitze mit einander. Deren Nachkommen nannte man kurzerhand Wolf-Chows. Anfang der 70er kreutzte man sibirische Samojeden ein. Bereits 1973 wurde die Rasse Eurasier anerkannt.
Wie sieht er nun aus?

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Ja genau wie eine Mischung aus diesen drei Rassen. Am meisten erinnert er an auf den ersten Blick an den Wolfsspitz. Er ist aber nicht ganz sooo aufgepuschelt und die blaue Zunge vom Chow-Chow darf durchkommen. Die Zunge darf blau, blau gesprenkelt oder rosa sein. Der Eurasier ist auch größer, wie der Samojede und kommt in verschiedenen Farben vor.
Kurzum… der Eurasier ist ein Wolfsspitz in der Größe eines Samojden mit der Zunge des Chow-Chows.
Er wird also bis zu 60cm hoch und kann bis zu 32kg wiegen. Er ist ein überaus loyaler Hund. Ohne direkten Familienanschluss würde er verkümmern. Er ist ein wirklich leider Begleiter, was man bei dem Spitzanteil wahrscheinlich nicht vermuten würde. Er meldet Fremde aber ohne sich einzubellen. Fremde werden ansonsten ignoriert und nicht weiter beachtet.
Sie sind wirkliche Freunde und die perfekten Familienhunde. Im Haus sind sie sehr ruhig und ausgeglichen, draußen können sie aber schon richtig aufdrehen und auch Tagesmärsche mitmachen. Am liebsten im Winter, wie es für nordische Hunde üblich ist.

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Vor dem Fell braucht man nicht zurück schrecken. Eurasier zählen zu den Langhaarhunden machen aber kaum Arbeit. Sie haben eine dicke, feste Unterwolle und längere Deckhaar. Ein bis zwei Mal Bürsten in der Woche reicht aber aus. Nur im Fellwechsel muss der Halter noch mal mehr Unterstützen. Ein Bad sollte ein Eurasier nicht bekommen, dadurch würde man dem Fell mehr schaden als alles Andere. Aber keine Sorge, sie zählen zu den reinlichsten Hunden und werden aus dieser Perspektive öfter als die Katzen unter den Hunden bezeichnet.
Sie haben keinen starken Jagdtrieb und lassen sich im Regelfall ohne Probleme an andere Haustiere gewöhnen. Was auch für ihn als Familienhund spricht. Ein Eurasier ist ein sehr Selbstbewusster Hund der bei der richtigen, liebevollen Erziehung absolut treu ist. Ohne sich selbst aufzugeben. Er neigt nicht zu streunen aber doch dazu eigene Entscheidungen zu treffen.
Der Eurasier war bisher nie ein Modehund, diese Tatsache und das er eben eine sehr neue Rasse ist steuern dazu bei, dass es bisher keine Rassetypischen Krankheiten gibt und er zu den sehr gesunden und robusten Rassen zählt.

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